Das Haus
Tradition trifft Moderne – Das Corpshaus der Palatia-Guestphalia
Unser Verbindungshaus ist der Mittelpunkt unseres Corps. Das eher an eine Vorstadtvilla erinnernde, denkmalgeschützte Gebäude will eigentlich so gar nicht in die Reihe der nüchternen Universitätsbauten passen. Das Haus ist einer der wenigen Zeugen des im Krieg fast völlig untergegangenen Freiburger Universitätsviertels. Es wurde im Jahre 1924 erbaut und ist trotz mancher Modernisierungsmaßnahme in seiner Ursprünglichkeit erhalten. Innen und Außen sind nach wie vor "aus einem Guss".

Innen wie außen präsentiert sich das Corpshaus als ein Ensemble von ganz besonderem Reiz, das seinesgleichen sucht. Während einem in den repräsentativen Räumen des holzvertäfelten Erdgeschosses der Charme der vorletzten Jahrhundertwende begegnet, trifft man im Mansardengeschoß auf an praktische Erfordernisse angepasste Wohnräume.

Mit den zeitgemäß ausgestatten, hellen Wohnräumen des Obergeschosses stellt das Corps den Studenten nicht nur eine bloße Unterkunft zur Verfügung, sondern vielmehr die Möglichkeit, in stilvollem Ambiente für die Zeit ihres Studiums eine Heimat zu finden. Gleichermaßen kann man sich durch die Aufteilung der Räumlichkeiten seine Privatsphäre erhalten und doch auch die Gemeinschaft mit Kommilitonen erleben. In den Zimmern, deren Größe bis 25 qm variiert und die je nach Mieter möbliert oder unmöbliert zur Verfügung gestellt werden, finden sich alle Annehmlichkeiten, die man heute erwartet. So verfügt jedes Zimmer über Telekommunikationseinrichtungen und Internetanschluss. Außerdem findet man auf der Wohnetage eine sehr gut ausgestattete, verschiedenen Studienanforderungen gerecht werdende Bibliothek, die auch als Studierzimmer genutzt werden kann. Ein weiterer Raum ist mit einem zentralen PC inkl. zentraler Druckeinrichtungen, Telefon und Telefax ausgestattet.

Ein Ort der Erholung sowie eine willkommene Rückzugsmöglich-keit, aber auch ein Ort zum Feiern ist der sich an das Haus anschließende, liebevoll gepflegte Garten mit Laube. Damit sich die Corpsbrüder auf ihr Studium konzentrieren können, übernehmen Haushälterin und Hausmeister die anfallende Haus- und Gartenarbeit und stehen bisweilen auch für die Erledigung persönlicher Angelegenheiten (z.B. Hemden bügeln) zur Verfügung.
Während des Semesters wird den Corpsbrüdern täglich, außer an den Wochenenden, ein hochwertiges Mittagessen angeboten. Der Gang zur Mensa ist daher die Ausnahme.
