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Fechten

Warum fechten wir?

Im Gespräch über Studentenverbindungen fallen immer die Begriffe „schlagend“ und „nichtschlagend“.

Trotz aller Unterschiede hat  die große Gruppe der "schlagenden" Verbindungen eines gemeinsam: Das akademische Fechten, das sich insbesondere deshalb deutlich vom Sportfechten unterscheidet, weil es eine leichte Verletzung –  den sog. „Schmiß“ – der Fechtenden zulässt.

Das macht den studentischen „Fechtkampf“, die so genannte"Mensur", zu einer ganz besonderen Prüfung, die den Fechtenden ein hohes Maß an Selbstbeherrschung und Disziplin abverlangt und damit zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt. Sicher gibt es Studenten, denen unser Verbindungsleben gefällt, die sich aber nicht den Herausforderungen der Mensur stellen möchten. Wer diese Herausforderung jedoch annimmt, dokumentiert damit seine Einsatzbereitschaft für das Corps und für seine Corpsbrüder – auch in schwieriger Situation. Gerade das macht das Mensurprinzip für uns so wertvoll.