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Pfälzer-Westfalenkolloquium am
24.01.2019 um 20 hct adH

Alltag auf dem Haus

Das Leben adH (auf dem Haus)

Wer hat nicht schon einmal gehört, dass das Studium die schönste und unbeschwerteste Zeit des Lebens sei? Wer in Freiburg studiert, wird sehr schnell merken, dass es wirklich stimmt. Und wer sich diese wunderbare Zeit in „Deutschlands Toskana“ zusätzlich noch durch die Aktivität bei Palatia–Guestphalia versüßt, wird dies besonders schnell erfahren.

Wir stellen uns einen „normalen“ Studenten vor, der als Erstsemester sein Studium in Freiburg, einer ihm bisher fremden Stadt, aufnimmt und sich allein und ratlos im Universitäts-Dschungel seinen Weg bahnt. Mit Müh und Not ließ sich ein Zimmer in einer WG auftreiben. Und nicht nur mit verwirrenden Hörsaal-Nummerierungen, der Suche nach dem richtigen Lernmaterial, nach Behörden und Sekretariaten, sondern auch in der Auseinandersetzung mit anderen Studenten über verschmutzte Küchen, laute Heavy-Metal-Musik und in polemischen politischen Diskussionen reibt er sich auf.

Jeden Mittag der hastige Gang zur Mensa, sofort in irgendeine Schlange eingereiht, Sichtung des Angebots – nix gefunden – einfach das Tagesgericht bestellt, das Bestellte schnell vom Plastik–Tablett gelöffelt und die Mensa verlassen, unsicher, ob das eben Verzehrte wirklich das war, was es zu sein vorgab. Am Nachmittag durchforstet unser Erstsemester dann das örtliche Anzeigenblatt auf der Suche nach einem einträglichen Nebenjob, denn ihn plagen die Gedanken an die astronomischen Mieten in dieser eigentlich so gemütlichen Stadt.

Unweit von ihm einer unserer neuen Corpsbrüder. Begegnung mit schon vertrauten Gesichtern, seinen "Conaktiven". Unter ihnen auch ein Kommilitone derselben Fachrichtung. Gemeinsamer Aufbruch vom Corpshaus zur Uni.

Der erste Tag an der Uni. Dank der Hilfe seines Corpsbruders ist der Hörsaal schnell gefunden, auch bei allen Formalitäten von der Immatrikulation bis zur Anmeldung beim Einwohnermeldeamt hat er sich auf die Erfahrung seiner Corpsbrüder stützen können. Offene Fragen sind schnell geklärt. Nach der Vorlesung geht’s wieder auf das Corpshaus. Die Tür geht auf, sofort "süße" Düfte, die das schon bestehende Hungergefühl verstärken. Dank der fürsorglichen Corps-Haushälterin ist auf dem Haus „futtern wie bei Muttern“ angesagt. Und das jeden Tag.

Beim gemeinsamen Essen tauscht man sich aus, bespricht seine Probleme, schmiedet Pläne für den Abend oder das bevorstehende Wochenende. Sofern am Nachmittag keine Vorlesungen zu besuchen sind, kann man die auf dem Haus zur Verfügung stehende Bibliothek und das im ganzen Haus vorhandene Internet ausgiebig und auch für Studienzwecke nutzen. Später treffen sich die Aktiven wieder, um gemeinsam Fechtübungen auf dem "Paukboden" zu absolvieren. So einen ganz normalen Wochentag lässt unser neuer Corpsbruder im Kreise seiner Corpsbrüder und Freunde gerne auf unserem Corpshaus mit einem Bier ausklingen … oder mit ein paar mehr. Und allen Vorurteilen zum Trotz: die Freundinnen der Corpsbrüder und Kommilitoninnen sind gern gesehene Gäste.